Aktuelle Infos
Der Bezirk Schwaben startet Außensprechtage in allen kreisfreien Städten und Landkreisen...weitere Infos
- Terminliste der Außensprechtage
Antragsformulare
- Antrag auf Gewährung von Eingliederungshilfe
- Antrag auf Gewährung von Hilfe zur Pflege
- Antrag auf Sozialhilfe in Kindertagesstätten
Sprechzeiten
Mo.-Fr. 7.30-12.30 h
Do. zusätzl. 13.30-17.00 h
sowie nach Vereinbarung
Außensprechtage der Sozialverwaltung
Auskünfte bei Interesse am Konzept der Wohnanlage, an Wohnungen oder auch weiteren Informationen:
Bezirk-Schwaben-Stiftung
Verwaltung
Ludwig-Heilmeyer-Straße 7-21
89312 Günzburg
Tel. 0 82 21/50 86
Fax 0 82 21/50 87
E-Mail:
cornelia.reisenbuechler
@bezirk-schwaben.de
Jugendarbeiter:
Mathias Stegmiller
Eva Troubal
Jugendhilfe Seitz
Ludwig-Heilmeyer-Str. 19
89312 Günzburg
Tel. 0 82 21/24 96 27
Wohnungsbewerbungsantrag als Download
Miteinander - Füreinander
Eine Nachbarschaft zu bauen, in der Menschen mit- und füreinander leben, und nicht nur nebeneinander: Das war die Vision bei der Gründung der Bezirk-Schwaben-Stiftung. Wohn- und Lebensformen, die in die Anonymität und Vereinzelung führen, sollte ein positives Beispiel entgegengesetzt werden. So entstand in Günzburg eine Modellwohnanlage, in der nachbarschaftliches und solidarisches Miteinander gelebt wird.
Träger dieser beispielhaften Wohnanlage ist der Bezirk Schwaben, der dafür 1990 eine unselbständige Stiftung gründete. Das Projekt, das von Bezirkstagspräsident Dr. Georg Simnacher initiiert wurde, ist heute Heimat von Menschen unterschiedlichsten Alters und in den unterschiedlichsten Lebenssituationen: Alleinstehende ältere Menschen leben hier das Miteinander mit jungen Familien, Alleinerziehende mit dem älteren Ehepaar von nebenan.
Die Grundsätze der Modellwohnanlage - Solidarität, gegenseitige Hilfsbereitschaft und nachbarschaftliches Miteinander - werden durch die Architektur besonders gestützt und gefördert.
Nachbarschaft gestalten
Die Philosophie der Bezirk-Schwaben-Stiftung basiert auf den Prinzipien des nachbarschaftlichen Mit- und Füreinanders, der Solidarität und der Selbsthilfe. Diese Prinzipien sind in einer Art Verfassung festgelegt, mit der sich die Mieter zur gemeinsamen Verantwortung für das Leben in der Wohnanlage verpflichten.
So unterstützen sich die Nachbarn gegenseitig im Alltag und gestalten gemeinsam ihre Freizeit, beispielsweise mit Bistroabenden, gemeinsamer Hausaufgaben- und Kleinkinderbetreuung oder auch mit Ausflügen.
Alle für einen
Als eine der ersten Modellanlagen für integriertes Wohnen in Bayern bot und bietet die Bezirk-Schwaben-Stiftung noch heute nicht nur generationen-, sondern auch gruppenübergreifendes Wohnen an einem Platz: So leben in den Wohngebäuden Alleinerziehende neben Großfamilien, alte und junge Menschen, Behinderte und Gesunde Tür an Tür.
Durch dieses Konzept wird das gegenseitige Verständnis und die Toleranz für den anderen gefördert. In der Wohnanlage herrscht ein freundschaftliches Miteinander - da jeder einmal Hilfe im Alltag braucht, ist jeder auch selbst gerne bereit, sie bei Bedarf zu leisten.
So finden beispielsweise alleinstehende ältere Menschen Anschluß zu jüngeren Leuten, Familien und Alleinerziehende werden in der Kinderbetreuung entlastet - die Hilfe bei der Alltagsbewältigung steht dabei im Vordergrund. Kleine Gesten wie der gemeinsame Einkauf bis hin zur gegenseitigen Unterstützung in besonderen Notsituationen sind in dieser Nachbarschaft selbstverständlich.
Getrennt und doch verbunden
Dem Anspruch, durch neue Wohnformen positive Lebensqualität zu schaffen, wird die Bezirk-Schwaben-Stiftung auch durch ihre gut durchdachte Architektur gerecht. Durch die Konzeption der Wohnungen in allen Gebäuden ist sowohl der Bezug zum Nachbarn gegeben, als auch der Rückzug ins Private ermöglicht. Großzügig angelegte Laubengänge, ein zentraler "Dorfplatz", Gemeinschaftsräume und offene Zonen vor jedem Wohnungseingang schaffen Nachbarschaftskontakte.
Die Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen bieten Platz sowohl für Singles als auch größere Familien. Die Wohnungen sind modern, freundlich, individuell ausgestaltet, geräumig und gut belichtet - so trägt auch das angenehme Wohnklima zur positiven Lebensqualität bei. Alle Gebäude sind barrierefrei, für Rollstuhlfahrer stehen zudem speziell einige behindertengerechte Wohnungen zur Verfügung. Für ältere Bewohner wurden Wohnungen geschaffen, die barrierefrei umwandelbar sind.
Ein Dorf in der Stadt
Gemeinschaft wird bei einem Leben "Miteinander-Füreinander" großgeschrieben. Daher bietet die Wohnanlage in einigen Räumen, z.B. im Glashaus oder im großen Werkraum gemeinsame Treffpunkte für die Bewohner, der Dorfplatz als Zentrum wird ebenfalls als beliebter Treffpunkt und Kommunikationsfläche gut angenommen. Für die Sportlicheren steht ein eigener Fußballplatz sowie in den Sommermonaten ein Volleyballfeld zur Verfügung. Ein großer Abenteuerspielplatz sowie ein Freiluftschach runden das Angebot ab.
Um sowohl den hier wohnenden Kindern und Jugendlichen als auch ihren nicht hier lebenden Freunden einen weiteren und vor allem gemeinsamen Anlaufpunkt zu geben, die Integration in die Stadt Günzburg zu fördern und schulische Freundschaften nicht zu zerreißen, wurde auf Initiative der Bezirk-Schwaben-Stiftung zusammen mit der Stadt Günzburg das „Cafe 19“ als Jugendbegegnungsstätte ins Leben gerufen. Hier steht als Ansprechpartner die „Jugendhilfe Seitz“ mit ihrem kompetenten Team für die täglichen Probleme, bei Erziehungssorgen, schulischen Problemen, zur Suchtprävention usw. zur Verfügung.
Darüber hinaus versteht sich die Stiftung aber auch mit der vorhandenen Infrastruktur als integrierter Teil der Stadt Günzburg. Die verkehrstechnisch günstige Anbindung erleichtert die schnellen Wege in die Günzburger Innenstadt. Darüber hinaus finden sich in unmittelbarer Nachbarschaft die Kliniken des Landkreises und des Bezirkes. Durch ihre Lage bietet die Modellwohnanlage ihren Mietern Zentrums- und Naturnähe und die optimale Anbindung an die Infrastruktur der Stadt Günzburg.
Neues Wohnen, neues Leben
Die Bezirk-Schwaben-Stiftung bietet sowohl jungen als auch älteren Menschen, Familien, Alleinstehenden, Alleinerziehenden und Behinderten ein Wohnumfeld in idealer Lage und von optimaler Lebensqualität. So stehen in der Bezirk-Schwaben-Stiftung Serviceangebote zur Verfügung, wie beispielsweise die Betreuung älterer und behinderter Menschen durch den Malteser Hilfsdienst, der hier eine Geschäftsstelle betreibt, sowie die Kanzlei eines Betreuungsbüros, deren Mitarbeitern denjenigen zur Verfügung stehen, die die Geschäfte des täglichen Lebens nur noch eingeschränkt wahrnehmen können.
Ein in der Trägerschaft der Evangelischen Kirche stehender Kindergarten, das sog. "Evangelische Kinderhaus", bietet ferner durch sein besonderes und wegweisendes pädagogisches Konzept (integrierte Kinderkrippe und Kinderhort, äußerst flexible Öffnungszeiten, Teilnahme an besonderen Förderprojekten) eine ideale Ergänzung der Stiftung. Gerne werden in dieser Einrichtung im Rahmen der Verfügbarkeit von freien Plätzen auch die Kinder der Wohnanlage aufgenommen. Eine umfassende Versorgung medizinischer und sozialer Art wird durch die Kliniken in unmittelbarer Nachbarschaft und durch die Anbindung an das Netz der Sozialdienste in der Umgebung garantiert.
Durch die Verbindung zum Innenstadtbereich der Stadt Günzburg, die optimale Verkehrslage und die Nähe von Grünzonen sowie zum Naturraum Donauried steht den Bewohnern eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten offen.
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