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Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirkskrankenhaus (BKH) Günzburg: 23 angehende Pflegeprofis verabschiedet

08.11.2019 Zum Ende ihrer dreijährigen Ausbildungszeit haben 22 Schülerinnen und ein Schüler der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirkskrankenhaus (BKH) Günzburg an sechs Prüfungstagen mit großem Erfolg ihre schriftlichen, praktischen und mündlichen Examina absolviert. Damit sind sie jetzt qualifiziert, unter der Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpfleger/-in in allen ambulanten und stationären Versorgungsbereichen des Gesundheitswesens ihre verantwortungsvolle Arbeit aufzunehmen.

Die Examensklasse „H 16“ (sie begannen ihre Ausbildung im Herbst 2016) mit ihren Klassenlehrerinnen Agnes Manz (links) und Ilona Strobel (rechts). (Bild: Achim Nentwich)

Zusammen mit ihren Schülern freuten sich die beiden Klassenlehrerinnen Agnes Manz und Ilona Strobel, die nicht nur stolz auf die Leistungen ihrer Schützlinge waren, sondern auch den besonderen Zusammenhalt ihrer Klasse herausstellten. Für ihre hervorragenden Prüfungsergebnisse wurden Marie Danner, Anna Kasakyan, Lara Prager und Julia Werschner besonders geehrt.

Die Schüler/-innen der Kreisspitalstiftung Weißenhorn: Marie Danner (Neu-Ulm), Anita Hoffmann (Illertissen), Francesca Kamleiter (Roggenburg), Anna Kasakyan (Neu-Ulm), Katja Pohl (Illerkirchberg), Lara Prager (Neu-Ulm), Julia Schilbach (Illertissen), Nicole Wunsch (Buch).

Die Schüler/-innen des Bezirkskrankenhauses Günzburg: Franziska Betz (Bubesheim), Franziska Eberlein (Lauingen), Eva Fojtikova (Kissendorf), Luisa Gunschmann (Neuburg), Mira Häußler (Langenau), Patrick Hesse (Dürrlauingen), Büsra Kaymak (Krumbach), Sara Lichius (Günzburg), Julia Roscher (Haldenwang), Lisa Stegherr (Jettingen-Scheppach), Lisa Wagner (Krumbach), Julia Werschner (Harthausen), Denise Wiedemann (Gundelfingen), Nadine Wojtczak (Ulm), Vanessa Wührer (Burgau)

Zum Zeitpunkt der Examensfeier hatten alle Absolventen schon längst eine feste Stellenzusage. Gesundheits- und Krankenpfleger sind in Gesundheitseinrichtungen begehrte Fachkräfte mit ausgezeichneten beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten in ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern. So arbeiten die ehemaligen Azubis dieser Klasse künftig zum Beispiel auf Intensivstationen, in der gerontopsychiatrischen Pflege, im Herzkatheterlabor, in der forensischen Psychiatrie, in der Notaufnahme, in der Neurochirurgie, in der Gynäkologie oder in der ambulanten Betreuung psychisch erkrankter Menschen. Die Ausbildung führte die Absolventinnen im Rahmen ihrer praktischen Ausbildung (2500 Stunden) fast durch alle Kliniken und ambulanten Einrichtungen der Region Günzburg, Krumbach und Neu-Ulm. Der theoretische Teil ihrer Ausbildung fand an der Krankenpflegeschule des BKH Günzburg statt und umfasste 2100 Stunden.

Ab 2020 werden in Deutschland die bisherigen drei Pflegeausbildungen Altenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie Gesundheits- und Krankenpflege zu einer „generalistischen“ Pflegeausbildung zusammengefasst. Damit wird die Pflegeausbildung in Deutschland weitgehend an internationale Standards angeglichen. Durch das zugrunde liegende, neue Pflegeberufegesetz werden für die künftigen Absolventen, die dann die Berufsbezeichnungen „Pflegefachfrau“ und „Pflegefachmann“ tragen werden, die Beschäftigungs- und Karrieremöglichkeiten noch einmal deutlich erweitert - bis hin zum grundständigen Pflegestudium mit Bachelorabschluss und der Möglichkeit, EU-weit als Pflegefachkraft arbeiten zu können.

www.bezirkskliniken-schwaben.de

Kategorien: Gesundheit

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