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Bezirkstagspräsident Sailer: Kooperation mit Drogenhilfe Schwaben ein großes Anliegen

29.08.2019 Bei der Drogenhilfe Schwaben neigt sich eine Ära ihrem Ende zu: Am 1. September geht die langjährige Geschäftsführerin Gerlinde Mair in den Ruhestand, ihr Nachfolger ist Uwe Schmidt. Ein guter Anlass für Bezirkstagspräsident Martin Sailer, den neuen Leiter kennenzulernen und zugleich von Gerlinde Mair einen Rückblick auf die enge Zusammenarbeit der gemeinnützigen GmbH mit dem Bezirk Schwaben zu erhalten.

Bezirkstagspräsident Martin Sailer (links) verabschiedete die langjährige Geschäftsführerin der Drogenhilfe Schwaben, Gerlinde Mair. Mit ihrem Nachfolger Uwe Schmidt besprach er Themen der künftigen Zusammenarbeit mit dem Bezirk Schwaben. (Bild: Daniel Beiter/Bezirk Schwaben)

„Mit einem jährlichen Zuschuss von über 1,6 Millionen Euro sind wir ein wichtiger Partner der Drogenhilfe Schwaben“, betonte Bezirkstagspräsident Martin Sailer bei dem Treffen in der Einrichtung in Augsburg, „Geld, das überaus gut investiert ist.“ Denn die Beratung und Betreuung, die die Drogenhilfe Schwaben für abhängige beziehungsweise gefährdete Menschen und deren Angehörige leiste, habe sich schon vielmals als buchstäblich lebensrettend erwiesen. „Überlebenshilfe ist bei dieser Arbeit tatsächlich ein passender Ausdruck“, so Sailer.

Gerlinde Mair nutzte das Gespräch, um sich für die stets konstruktive Zusammenarbeit und Unterstützung durch den Bezirk Schwaben zu bedanken. „Ich habe hier immer ein offenes Ohr gefunden, auch für aktuelle Themen und Entwicklungen, denn es ändern sich nicht nur die Süchte, sondern auch die Rahmenbedingungen unserer Arbeit kontinuierlich.“ Neben dem Aufbau der Prävention im Großraum Augsburg sei ihr auch die Verbesserung der öffentlichen Meinung zum Thema Drogenabhängigkeit ein großes Anliegen gewesen. „Es ist uns sicher gelungen, hier mehr Sensibilität zu wecken.“

Ihr Nachfolger Uwe Schmidt ist seit mehr als 20 Jahren bei der Drogenhilfe Schwaben tätig, zuletzt als pädagogischer Leiter der Gesamteinrichtung. „Die Herausforderungen gehen uns nicht aus“, erläuterte er dem Bezirkstagspräsidenten, „so sind Wohnperspektiven für Abhängige, die Verringerung der Zahl der Drogentoten, aber auch Digitalisierung und der demografische Wandel in unserer Arbeit Themen, die sich uns stellen.“ Er hoffe, dass dafür auch weiterhin in guter Kooperation mit dem Bezirk Schwaben gemeinsam Lösungen erarbeitet werden könnten. Etwas, was Bezirkstagspräsident Sailer zusicherte: „Die Arbeit der Drogenhilfe Schwaben ist wichtig und uns ist die gute Kooperation auch bei neuen Entwicklungen ein großes Anliegen.“

Kategorien: Gesundheit, Soziale Hilfen

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