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Die „Wilde Nacht“ der Wirtshausmusik Vol. 5 in der Augsburger Altstadt

20.10.2016 Das Kneipenfestival geht in die fünfte Runde Samstag, 26. November 2016 ab 20.00 Uhr

Die Vollblutmusiker Uwe Rachuth, Evi Heigl, Georg Miller und Horst Ott würzen in der
Schwäbische Wirtshausmusikanten (Bild: Werner Bauer)

Acht Szenewirte in der Augsburger Altstadt öffnen am Samstag, 26. November ab 20 Uhr ihre Lokale für die „Wilde Nacht“ der Wirtshausmusik. Bayerische Wirtshauskultur im ureigensten Sinne wird hier wiederbelebt. Junge „VolXmusiker“ aus der Region spielen spontan und ohne Notenblatt. Die übermütigen Gstanzlsänger mit ihren respektlos-bissigen Einlagen hätten auch Bert Brecht begeistert! Es spielen: „Die unverschämte Wirtshausmusik“ im Thing, Vorderer Lech 45. „Die Schmuttertaler Musikanten“ in Brechts Bistro, Auf dem Rain 6. Die „Großstadt Boazn“ im Drunken Monkey, Auf dem Rain 5. „Die Geschwister Reitberger“ im Café Bohème, Vorderer Lech 3. „ScheinEilig“ im Café am Milchberg, Milchberg 12. „Die Schwäbischen Wirtshausmusikanten“ im Striese, Kirchgasse 1. Kiko Pedrozo und Hansi Zeller in der Galerie Schröder, Schlossermauer 10 sowie „Lambertz Saam&Richter“ mit dem Programm „Bier gewinnt!“ im Kulturhaus Kresslesmühle, Barfüßerstr. 4.

Eintritt

einmalig 10 Euro an den Abendkassen (Vorverkauf 8 Euro), berechtigt zum Besuch aller „Wilde Nacht“- Wirtshäuser.

Veranstalter

Beratungsstelle für Volksmusik des Bezirks Schwaben und Altstadtverein Augsburg

Informationen zu den beteiligten Musikgruppen

Geschwister Reitberger: Die drei sympathischen Geschwister Christine, Michaela und Bernhard kommen aus Diepoltshofen bei Schrobenhausen. Seit 25 Jahren singen und musizieren sie „entstaubte“ traditionelle bayerische Volksmusik. Jedes ihrer Lieder hat seinen eigenen Charakter, mal frisch und frech, mal a bisserl staader. Einiges wurde überliefert, manches auch selbstgeschrieben. Ein Augen- und Ohrenschmaus!

Großstadt Boazn: "Eine Boazn ist ein Trinklokal mit einer Bar, maximal fünf Barhockern und mindestens vier Bierdimpfeln“. Hier fühlen sich die „Großstadt Boazn“ wohl. Birgit Tomys bläst unermüdlich Basslinien in ihr Baritonsaxofon. Berni Filser spendiert neben knackigem Gitarrensound süffisante Kommentare und ewige Partylaune. Darauf setzt Matthias Pürner extravagant-filigrane Ziach-Kompositionen: Weltstadt trifft Dorf, Oberbayer auf Niederbayer, Ziach auf Sax und Bier auf Pina Colada!

Unverschämte Wirtshausmusik: Otto Göttler, der Haudegen des bayerischen Musikkabaretts, bleibt der Tradition der „Wirtshausmusik“ treu und pflegt sie mit der Harfenistin Geli Huber. Freche Lieder, politische Balladen, Zwiefache und Landler bringen die beiden so erdig wie rockige Einlagen und bayerischen Blues. Die Texte ihrer Lieder erzählen mit viel Witz und Humor von all unseren Plagen und Unzulänglichkeiten.

Die Schmuttertaler Musikanten bieten beste Wirtshausunterhaltung im ursprünglichen Sinn: Rein in die Wirtschaft, Instrumente ausgepackt und auf geht’s: ob Polka, Walzer, Zwiefacher, Gstanzl oder Couplet, akrobatische Gesangs- und Instrumentaleinlagen – bei den aus dem Raum Augsburg kommenden Schmuttertalern ist man vor nichts gefeit!

ScheinEilig kommt aus dem schönen Wallfahrtsort Violau (Landkreis Augsburg). Sie servieren frisch aufgespielt traditionelle VolXmusik, manchmal gewürzt mit einer Prise Filmmusik, Pop, Rock oder Nostalgie. Gespielt wird stromlos und ohne Noten, damit auch mal Raum zur Improvisation bleibt. Alle drei haben großen Spaß an der Musik und fühlen sich besonders wohl, wenn getanzt wird!

Die Schwäbischen Wirtshausmusikanten: Die vier Vollblutmusiker Uwe Rachuth, Evi Heigl, Georg Miller und Horst Ott musizieren mit Klarinetten, Geige, Akkordeon und Bariton. Ihr „Tatort“ ist das Wirtshaus oder der Tanzboden, wo sie ihr Publikum gerne „à la carte“ verwöhnen. Ihre musikalischen Schmankerln servieren sie auf der Basis von Spontaneität und Vielseitigkeit, gewürzt mit Witz und Temperament, abgeschmeckt mit einer Prise Charme und einem Hauch Respektlosigkeit.

Kiko Pedrozo und Hansi Zeller: Kiko Pedrozo aus Paraguay gehört zu den virtuosesten Harfenisten der Welt. Hansi Zeller ist mit seinem Akkordeon in der traditionellen bayerischen Musik verwurzelt, aber auch im Tango Nuevo und Valse Musette zu Hause. Zusammen haben sie ein unterhaltsames Programm erarbeitet. “Von Südamerika bis ins Allgäu und zurück“ ist Weltmusik vom Feinsten, präsentiert mit dem unwiderstehlichen Charme, der entsteht, wenn ein südamerikanischer Bayern-Fan auf einen Allgäuer Tangoliebhaber trifft…

Lambertz Saam&Richter – Lieder und Geschichten rund ums Bier: Im Wirtshaus ist immer mit Hingabe getrunken und gesungen worden. Unzählige Lieder erzählen von der segenbringenden Wirkung des güldenen Zaubertranks und auch vom Katzenjammer, der den erfahrensten Stammtischbruder zum Winseln bringen kann. Christoph Lambertz, David Saam und Res Richter spielen auf 15 Instrumenten, singen und erzählen Vergnügliches vom Hopfengold mit viel Musik aus den letzten 500 Jahren Reinheitsgebot!

Kategorien: Volksmusikberatung, Kultur und Heimatpflege

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