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Dienstjubilare: Glückwünsche und ein großes Dankeschön vom neuen Mann an der Spitze

19.12.2018 Die meisten Jubilare kannten Jürgen Reichert und seinen Vorgänger, den inzwischen verstorbenen Dr. Georg Simnacher. Wer aber der neue Bezirkstagspräsident Martin Sailer ist, der ihnen im Kloster Irsee (Ostallgäu) zum 25- oder 40-jährigen Dienstjubiläum gratulieren würde, darauf waren alle schon sehr gespannt. Das galt auch für eine ganze Reihe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirks und der Bezirkskliniken Schwaben, die der neue Mann an der Spitze bei der Feier offiziell in den Ruhestand verabschiedet hat.

Der neue Bezirkstagspräsident Martin Sailer (oben rechts), Personalleiter Manfred Brehm (hinten, Zweiter von rechts) und Direktor Dr. Georg Bruckmeir (links) gratulierten den Jubilaren der Bezirksverwaltung Augsburg. (Bild: Georg Schalk, Bezirkskliniken Schwaben)

Genauso gespannt wie die Jubilare war offensichtlich auch Martin Sailer selbst. „Für mich ist es etwas ganz besonderes, das erste Mal hier oben stehen zu dürfen", sagte der neue Bezirkstagspräsident als einleitende Worte. Vier Wochen sei er jetzt im Amt. Es sei ihm wichtig, den Mitarbeitern des Bezirks und der Bezirkskliniken das Gefühl zu geben, eingebunden zu sein und dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird. „Sie leisten alle Hervorragendes!", lobte Sailer, der nun zugleich Verwaltungsratsvorsitzender der Bezirkskliniken Schwaben ist. Er freue sich auf die nächsten mindestens fünf Jahre der Zusammenarbeit und darauf, „was ich an Ihren Standorten weiterentwickeln und unterstützen darf", sagte er.

Der Vorsitzende des Gesamtpersonalrates der Bezirkskliniken Schwaben, Wolfgang Heinlein, hob im Namen aller Personalvertretungen des Unternehmens das „immens große, wertvolle Potenzial" hervor, was die Leistung der Beschäftigten darstellt. Heinlein sprach bei der Jubilarehrung 2018 im Kloster Irsee Glückwünsche auch für die Mitarbeiter des Bezirks aus, „weil alle Vorsitzenden der zuständigen Personalvertretung für heute gesundheitlich ausgefallen sind".

Die Zahl der Beschäftigten in den Kliniken und Heimen sei von anfangs 3000 im Jahr 2007 auf mittlerweile 4500 Köpfe gewachsen. „Das zeigt, dass der Bezirk und seine Bezirkskliniken keine kleine Klitsche sind, sondern ein großer Verbund, bestehend aus vielen Bereichen – ob Kultur, Gesundheit, Verwaltung und weitere", so Heinlein. Der Sprecher der Personalvertretungen appellierte, in der überaus kritischen Arbeitswelt nicht nur das Negative zu sehen und die Unzufriedenheit um sich greifen zu lassen. „Es geht auch anders!" In diesem Zusammenhang lobte Heinlein nochmals das „grandiose Mitarbeiterfest" zum zehnjährigen Bestehen der Bezirkskliniken in diesem Jahr. Im Gegensatz zu ortsansässigen Firmen wie Fujitsu drohten beim eigenen Unternehmen „keine Auflösungserscheinungen" – ganz im Gegenteil.

Dem neuen Bezirkstagspräsidenten und Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Bezirkskliniken wünschte Wolfgang Heinlein viel Erfolg. „Wir bauen auf Sie!", sagte er abschließend. Martin Sailer, der zugleich Landrat des Landkreises Augsburg ist, erwiderte diesen Wunsch mit „der Freude auf die Zusammenarbeit mit den Beschäftigten und dem Personalrat". Danach rief er die Jubilare einzeln auf die Bühne, um sie zu ihrem jeweiligen Jubiläum zu beglückwünschen und ihnen für ihren Einsatz jeweils mit einem kleinen Geschenk – ein Regenschirm - zu danken. Den Ausgeschiedenen wünschte Sailer, für den neuen Lebensabschnitt das anzugehen, was während ihres Berufslebens zu kurz gekommen ist: Enkelkinder, Bücher, Reisen oder andere schöne Dinge.

Dr. Stefan Raueiser, Leiter des Schwäbischen Tagungs- und Bildungswerkes, hatte die Jubilare zu „ihrem" Tag begrüßt. Die Mitarbeiter des Klosters verwöhnten ihre Gäste anschließend mit einem köstlichen Drei-Gänge-Menü. Es gab herbstlichen Blattsalat mit Kürbiskernterrine und Ziegenkäse-Croustillant als Vorspeise. Anschließend wurde Holsteiner Dry Aged Schweinerückensteak mit Pommery-Senfsoße, Blattspinat und Kartoffelgratin serviert. Ein leckeres Mohnmousse mit Zwetschgenröster schloss den Magen und die Veranstaltung ab. Wer wollte, konnte am Nachmittag noch an einer Führung durch die Klosteranlage teilnehmen.

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Kategorien: Bezirk Schwaben, Gesundheit