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Dr. Markwart Herzog wurde erneut in die Jury zum Grimme-Preis berufen

17.07.2017 Eine große Ehre für Dr. Markwart Herzog und damit auch eine Auszeichnung für die Schwabenakademie Irsee: Herzog wird auch 2018 wieder Jurymitglied bei der Vergabe des "Grimmepreis", dem bekanntesten deutschen Preis für Fernsehproduktionen, sein.

Profilbild des Direktors der Schwabenakademie Irsee
Dr. Markwart Herzog (Bild: Harald Langer, Kaufbeuren / Schwabenakademie Irsee)

Der Direktor der Schwabenakademie Dr. Markwart Herzog setzt seine Aufgabe als Mitglied der Nominierungskommission für den renommierten Grimme-Preis in der Kategorie „Fiktion" fort. Gemeinsam mit sechs weiteren Juroren, Film- und Fernsehfachleuten, begutachtet Herzog die für den 54. Grimme-Preis vorgeschlagenen Einsendungen. Herzog übt seine Aufgabe als Vertreter des Bayerischen Volkshochschulverbandes aus.

Schon in seiner Jugend hatte Herzog eine tiefe Passion für das Medium Film entwickelt und als Schüler in seiner Heimat im ländlichen Hohenlohe-Franken einen Filmclub gegründet. Für die Kommissionstätigkeit zeichnet den Cineasten aber auch seine langjährige Erfahrung an der Schwabenakademie, einer bedeutenden, international bekannten Bildungseinrichtung aus.

Die Initiative zum Grimme-Preis kam aus dem Deutschen Volkshochschul-Verband. Angeregt von Bert Donnepps wurde der Preis 1961 gestiftet, der seit 1964 jährlich vergeben wird. Zentrum des Geschehens ist das nordrhein-westfälische Marl. Ziel des Grimme-Preises ist es, einen institutionellen Rahmen zu bieten, der eine profunde Form der Fernsehkritik ermöglicht. Das Fernsehen gilt auch heute als ein zentrales Medium, das in vielfachen gesellschaftlichen Bezügen steht und entsprechend Wirkung entfaltet. Mit dem Grimme-Preis werden Fernsehsendungen und -leistungen ausgezeichnet, die für die Programmpraxis vorbildlich und modellhaft sind.

Vier Nominierungskommissionen entscheiden über jene Fernsehproduktionen, die für die Preisvergabe im kommenden Jahr vorgeschlagen werden. Neben der Kategorie „Fiktion" finden sich die Bereiche „Information & Kultur", „Unterhaltung" sowie „Kinder & Jugend". Alle Kommissionen beobachten ihr Programmsegment in größtmöglicher Breite. Professionalität, Sorgfalt und Unabhängigkeit kennzeichnen die Auswahl. Ist die Arbeit der Kommissionen abgeschlossen, treten die Jurys in die Entscheidungsfindung ein. Sie bestimmen die Preisträger, die im März 2018 öffentlich bekanntgegeben werden.

Kategorien: Jugend und Bildung, Kultur und Heimatpflege