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Höchstädter Jugendliche bereichern die Ausstellung „Macht Schule!“ mit einem witzigen Kurzfilm

03.07.2019 Was wäre eine Ausstellung zum Thema Schule, ohne die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern, die ihr Insiderwissen teilen? Zur Halbzeit der Ausstellung „Macht Schule!“ gibt es dort neu einen witzigen Kurzfilm des Jugendtreffs Höchstädt zu Lehrer(stereo)typen zu sehen.

Die Schülerinnen und Schüler bei der Projektarbeit (Bild: Katharina Gmeinwieser)

Nach anfänglichem Zögern, ob sie sich zutrauen, einen Film zu drehen und vor allem auch selbst vor der Kamera zu stehen, waren die neun Jugendlichen aus dem Jugendtreff 58 in Höchstädt dann engagiert und mit vielen kreativen Ideen bei der Sache. Begleitet und angeleitet wurden sie dabei von Stadtjugendpflegerin Réka Kovács, Katharina Gmeinwieser von der Medienfachberatung Schwaben und Michael Gall, der ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Bezirksjugendring Schwaben absolviert.

Die Jugendlichen ließen sich bei einem Ausstellungsrundgang mit Stefanie Kautz vom Bezirk Schwaben von Spickzetteln und alten Schulsachen inspirieren, diskutierten Ideen und entwickelten eine Story. Dann besorgten Ida, Veronika, Laura, Nina, Olga, Rafael, Marcel, Marko und Yilmaz Requisiten und Kostüme, standen vor und hinter der Kamera und waren auch am Filmschnitt beteiligt.
Eine Menge Arbeit, die allen Beteiligten viel Freude bereitet hat: „Das Filmprojekt hat mir Spaß gemacht. Vor allem das Schreiben der Filme fand ich toll und sehr interessant“, meinte beispielsweise Rafael im Anschluss. Bezirkstagspräsident Martin Sailer begrüßt die mediale Auseinandersetzung der Jugendlichen mit dem Thema: „Vielleicht bekommt da der eine oder andere richtig Lust auf Schule“. Denn das Ergebnis des Projektes kann sich sehen lassen. „6 Arten von Lehrern“ zeigt amüsant überspitzte Kurzporträts verschiedener Lehrerklischees, wie „die Übermotivierte“ und „den Strengen“. 

Am Freitag, 12. Juli wird der Film in Anwesenheit der Beteiligten vorgeführt und in die Ausstellung integriert. Der Clip verbleibt dann bis Ausstellungsende am 6. Oktober im Schloss Höchstädt und kann dort geschaut werden.

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Kategorien: Jugend und Bildung, Kultur und Heimatpflege, Museen