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Studienreise des Bukowina-Instituts an der Universität Augsburg nach Südosteuropa (18. bis 30. August)

Unverbaute Landschaften findet man in der Region der Moldauklöster in der rumänischen Südbukowina
Rumänische Bukowina (Bild: Carola Neidhart)

07.06.2017 Die 14-Tage-Fahrt führt über Ungarn ins Banat, nach Siebenbürgen, per Schiffserkundung durch das Donaudelta, in die rumänische und ukrainische Bukowina sowie in die vielleicht am ursprünglichsten erhalten gebliebene Kulturlandschaft Europas, die Maramuresch. Quirlige südosteuropäische Urbanität erlebt man in Wien, Bukarest, Czernowitz und Budapest.

Augsburg (pm). Unverbaute Landschaften, geschichtsträchtige Kirchenburgen, Klöster und Schlösser, Bootsfahrten im Biosphärenreservat Donaudelta sowie quirlige südosteuropäische Urbanität in den Metropolen Wien, Bukarest, Czernowitz und Budapest: Kaum zu glauben, wie vielfältig die Eindrücke dieser 14-tägigen Studienfahrt des Augsburger Bukowina-Instituts an der Universität Augsburg sind! Kenntnisreich zusammengestellt wurde die Reise (18. bis 30. August) vom langjährigen Institutsleiter Otto Hallabrin, der wie stets als landes- und sprachkundiger Begleiter dabei ist.

 

Wien - Banat - Siebenbürgen - Bukarest

Ab Augsburg führt die Reiseroute mit dem Bus über Wien ins rumänische Temeswar (je mit Stadtführung). Viel Kunst- und Kulturgeschichte bieten in Rumänien die historischen Regionen Banat und Siebenbürgen. So besucht man auch die ehemalige Europäische Kulturhauptstadt Hermannstadt, die Tartlauer Kirchenburg und Kronstadt. Über Sinaia, das mit dem Besuch des königlichen Schlosses Peleȿ punktet, geht es weiter nach Bukarest. Die moderne rumänische Kapitale mit südlichem Flair wird ausführlich erkundet. Selbstverständlich steht hier auch der Besuch des größten Gebäudes Europas an, der unter Nicolae Ceausescu erbaute Parlamentspalast.

 

Biosphärenreservat Donaudelta - Klöster Voroneț und Moldovita

Zwei Übernachtungen auf einem Hotelschiff sowie interessante Erkundungen per kleinem Boot bieten die naturkundlich geleiteten Ausflüge im Biosphärenreservat Donaudelta. Es trägt seit 1991 die Auszeichnung UNESCO Weltkulturerbe. Von Tulcea aus wird die Reise in die Bukowina fortgesetzt. Sie ist eine Partnerregion des Bezirks Schwaben. Hier stattet man auch der Info-Stelle des Bezirks Schwaben in der südbukowinischen Hauptstadt Suceava einen Besuch ab. Sie ist ein kultureller Treffpunkt für Einheimische, die sich über die schwäbische Kultur informieren möchten. Weiter besucht man die wegen ihrer großartigen Fresken weltberühmten Klöster Voroneț und Moldovita.

 

Czernowitz - Maramuresch, ursprünglichste Region Rumäniens

Ein Tagesausflug führt in die ukrainische Hauptstadt der nördlichen Bukowina, nach Czernowitz: Auch sie ist eine Partnerregion des Bezirks Schwaben. Weiter geht es über die Ostkarpaten nach Nord-Siebenbürgen und schließlich in das Iza-Tal in die so genannte Maramuresch: „Sie ist eine der ursprünglichsten Gegenden Rumäniens“, versichert Otto Hallabrin, „mit bis heute wenig veränderten Dörfern, in denen die Zeit stehen geblieben scheint und uns damit einen aufschlussreichen Blick in unsere Vergangenheit erlaubt“.

 

Lustiger Friedhof - Budapest

Nach einer Station am „Lustigen Friedhof“ in Sapinta steuert man über die ungarische Tiefebene schließlich Budapest an. Hier findet die Reise nach einer ausführlichen Stadtrundfahrt mit einem gemeinsamen Abendessen auf einem Donauschiff ihren spektakulären Abschluss.

 

 

Ansprechpartner

und ausführliches Programm zur Busreise beim Bukowina-Institut, Alter Postweg 97a, 86159 Augsburg, Telefon 0821-577067, Fax 0821-582607

info@bukowina-institut.de; www.bezirk-schwaben.de/europa;

Fahrpreis incl. Vollpension 1.480 Euro (DZ); EZ-Zuschlag 210 Euro;

Anmeldeschluss 14. Juli

Kategorien: Kultur und Heimatpflege, Europa, Bezirk Schwaben