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Studierende der Hochschule Augsburg vielfach ausgezeichnet - mit einem Preis des Bezirk Schwaben

21.10.2016 Beim Dies Academicus zeichnete die Hochschule Augsburg am 19. Oktober besonders verdiente und engagierte Studierende aus. Traditionell gibt es auch einen Preis des Bezirk Schwaben für besondere Arbeiten, die die Region zum Inhalt haben.

Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl übergab den Preis des Bezirk Schwaben an Ines Flögel und Katharina Quitter (von lins nach rechts) (Bild: Matthias Leo)

Beim Dies Academicus zeichnete die Hochschule Augsburg am 19. Oktober besonders verdiente und engagierte Studierende aus. Das neue Präsidium der Hochschule, vertreten durch Präsident Prof. Dr. Gordon Thomas Rohrmair und Vizepräsident Prof. Dr. Manfred Uhl, stellte sich kurz in seiner neuen Zusammensetzung vor. Prof. Rohrmair sagte anlässlich der Preisverleihungen: „Für unsere Studierenden wollen wir nicht nur eine Institution sein, die Wissen vermittelt, damit sie später gut ausgebildet auf dem Arbeitsmarkt bestehen können. Vielmehr erwarten die Studierenden von uns auch mit Recht, dass wir ihnen Raum geben, sich zu entwickeln.“ Dass die Hochschule auch ein Ort sei, an dem sich junge Menschen ausprobieren und entfalten könnten, das hätten nicht zuletzt die Preisträgerinnen und Preisträger durch die prämierten Arbeiten gezeigt.

Preis der Schwäbischen Wirtschaft

Andreas Dolp, Absolvent im Masterstudiengang Mechatronic Systems und gleichzeitig dualer Student bei Fujitsu erhielt den Preis der Schwäbischen Wirtschaft. In seiner Abschlussarbeit mit dem Titel „Model of secure computing environment protected by homomorphic cryptography“ setzte er sich mit Verbesserungen im Bereich der sicheren End-to-End-Kommunikation auseinander. Verschlüsselungsmechanismen beispielsweise bei Cloud-Lösungen seien aktuell noch sehr rechenaufwendig und müssten für die Zukunft vor allem schneller gemacht werden, so Dolp. Die Arbeit war von Prof. Dr. Helia Hollmann und seitens Fujitsu von Thorsten Höhnke und Michael Maluck betreut worden. Für den Preisstifter, die IHK Schwaben, hob Michael Grandel in seiner Würdigung hervor: „Gerade zum Thema Digitalisierung kommen aus dem Hochschulbereich immer wieder frische und pfiffige Ideen.“ Grandel betonte: „Wir brauchen zusätzliche Fachkräfte in der Region Schwaben, da spielt die Hochschule Augsburg eine wichtige Rolle“, mit diesen Worten unterstrich Grandel als Mitglied der IHK-Vollversammlung, wie wichtig hochqualifizierte akademische Absolventinnen und Absolventen für den Wirtschaftsraum seien.

Preis des Bezirk Schwaben

Der Preis des Bezirk Schwaben wurde an zwei Absolventinnen der Fakultät für Gestaltung im Bachelorstudiengang Kommunikationsdesign verliehen. Katharina Quitter erhielt die Auszeichnung für die Konzeption und die Gestaltung der Broschüre „Der bayrische Bodensee Schwabe“. Laut Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl ist diese Abschlussarbeit besonders „witzig, intelligent und humorvoll gestaltet“. Sie war von Günter Woyte und Prof. Ulrich Fleischmann betreut worden. Ines Flögel wurde für ihre Arbeit „48,37 N/10,89 O“ ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um Kartierungen zur Erschließung des urbanen Kulturraums Augsburg. Diese Arbeit würde beispielsweise Studierenden, die aus der Ferne kommen, sofort einen umfassenden Einblick in ihr neues Lebensumfeld bieten, so Fassl. Betreuer dieses Projekts waren Günter Woyte und Prof. Michael Stoll.

Adam-Keller-Preis

Unter der Betreuung von Prof. Katinka Temme hatten Studierende der Architektur im Wintersemester 2016/2017 die Altstadt von Mindelheim genauer unter die Lupe genommen. Claudia Gerster hatte dabei Prototypen von modernen Stadthäusern für Jung und Alt entworfen, die südlich des Oberen Tores aufgereiht stehen könnten, dort, wo früher die Stadtmauer stand. Für diese Entwürfe wurde sie nun mit dem Adam-Keller-Preis ausgezeichnet. Der Überbringer des Preises, Geschäftsführer Alexander Leupolz, würdigte die städteplanerische Arbeit mit folgenden Worten: „Die Pläne passen wunderbar in den Charakter der schwäbischen Kleinstadt.“

Hans-Benedikt-Preise

Aus insgesamt zehn Nominierungen wurden am Dies Academicus drei Hans-Benedikt-Preise verliehen. Andreas Ihm von der Katholischen Hochschulgemeinde begründete die Entscheidung der Jury: „Die Studierenden haben auf vielfältige Art und Weise besonderes soziales Engagement bewiesen.“ So etwa die drittplatzierten Maximilian Franz Erhard, Tobias Ovari und Yalda Paktiaval, die sich im Bereich der Asylbewerberhilfe engagieren. Mit dem zweiten Platz wurde Salome Rcheulishvili ausgezeichnet, unter anderem für ihren mehrfachen Einsatz bei unterschiedlichen Tandem-Programmen an der Hochschule Augsburg. Platz eins geht in diesem Jahr an Danil Aleynikov, der sich ebenfalls vielfältig sowohl im Hochschulleben als auch außerhalb der Hochschule ehrenamtlich engagiert.

Preis des Bund der Architekten und Ingenieure

Erstmals wurde an der Hochschule auch durch den Bund der Architekten und Ingenieure (BAI) eine Auszeichnung verliehen. Laudator Ulrich Zuth, Vorsitzender im BAI Augsburg überreichte die Ehrung an Masterstudent Maximilian Udoh für das Projekt „Bühne zur Stadt – Theaterquartier Augsburg“. Der Student habe nicht nur in dieser Arbeit, sondern auch bei vorangegangenen Themenstellungen immer wieder bewiesen, dass er bezüglich der Kommunikation von Architektur besonders neue innovative Wege gehe. Betreuerin dieser Arbeit war Prof. Katinka Temme.

Preis des Vereins zur Förderung der Hochschule Augsburg e.V.

Der Verein zur Förderung der Hochschule Augsburg e.V. zeichnete Tobias Fehrer aus. Der Student aus der Fakultät für Informatik sticht durch hervorragende Studienleistungen im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik hervor. Den Preis überreichte Ulrich Zuth als Vorsitzender des Fördervereins.

Ehrenmitgliedschaft für Robert Fodor

Den langjährigen Lehrbeauftragten und Diplomingenieur Robert Fodor ernannte die Hochschule Augsburg im Rahmen des Dies Academicus zum Ehrenmitglied. Prof. Dr.-Ing. François Colling hob in seiner Laudatio die besonders große Beliebtheit des Dozenten bei Studierenden und Kollegen hervor. Fodor hat 25 Jahre lang äußerst zuverlässig an der Fakultät für Architektur und Bauwesen als Lehrbeauftragter unterrichtet. Mit 75 Jahren möchte der neunfache Großvater nun in den wohlverdienten Ruhestand treten.

Pressemitteilung von: Hochschule Augsburg

Kategorien: Kultur und Heimatpflege

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