Bezirk feiert 25-jähriges Jubiläum der Partnerschaft Schwaben – Bukowina

06. September 2022 : Der Bezirk Schwaben ist seit 1997 Partnerregion des rumänischen Kreises Suceava und des ukrainischen Oblast Tscherniwzi. Zum 25-jährigen Jubiläum trafen sich die Partner im rumänischen Suceava, bekräftigten die Partnerschaft und berieten über weitere Unterstützung für die Ukraine.


Im Mai 1997 unterzeichnete der Bezirk Schwaben einen Partnerschaftsvertrag mit dem rumänischen Kreis Suceava und dem ukrainischen Gebiet Tscherniwzi. Zum 25-jährigen Jubiläum reiste nun eine Delegation mit Bezirkstagsvizepräsidentin Barbara Holzmann und weiteren Vertreterinnen und Vertretern des Bezirkstags nach Suceava. Als Ehrengäste waren Herr Altbezirkstagspräsident Jürgen Reichert und der ehemalige Partnerschaftsbeauftragte Otto Hallabrin eingeladen. Ebenso reisten Gerard Dujarrier und Sylvie Vielle aus dem Département de la Mayenne an.


Die Delegation besuchte das Kinderheim im rumänischen Ort Gura Humorului sowie das psychiatrische Krankenhaus in Siret im Kreis Suceava – beide Einrichtungen zählen zu den ersten Partnereinrichtungen und sollen in Zusammenarbeit mit dem Hilfs-werk Schwaben-Bukowina e.V. in den kommenden Jahren baulich saniert werden. Rodica-Valentina Bilinschi, Therapeutin im psychiatrischen Krankenhaus Siret, berichtete dabei von Ausflügen mit Patient/-innen an die rumänische Schwarzmeerküste und über die EU-finanzierten Projekte, die speziell minderjährigen Patient/-innen zugutekommen. Die Projektpartner/-innen hatten in den vergangenen Jahren gemein-sam mit dem Bezirk Schwaben Konzepte für den Umgang mit psychischen Erkrankungen entwickelt. Das psychiatrische Krankenhaus in Siret steht derzeit vor besonderen Herausforderungen, da es sich in unmittelbarer Nähe zur ukrainischen Grenze befindet.


Gemeinsam mit dem Hilfswerk Schwaben-Bukowina e.V. leistet der Bezirk seit Kriegsbeginn Unterstützung für die Partnerregionen Tscherniwzi und den rumänischen Nachbarlandkreis Suceava. Bereits im April hatte Bezirkstagspräsident Martin Sailer EU-Mittel für die Fertigstellung eines zweiten Grenzübergangs in die rumänische Bukowina gefordert: Da die Ukraine zwischenzeitlich vollständig von den Schwarzmeerhäfen abgeschnitten ist, erfolgt der gesamte Warenverkehr bislang vom rumänischen Hafen in Konstanza auf dem Landweg über den Grenzübergang im rumänischen Siret. An diesem Nadelöhr stauen sich die Transporte. Für die Inbetriebnahme des zweiten Grenzübergangs fehlten etwa 2,5 Millionen Euro, die nun von der Europäischen Union zur Verfügung gestellt werden. Mit einer Fertigstellung wird Ende 2022 gerechnet. Über den aktuellen Stand der Wartezeiten für LKW sowie der Abfertigung von Hilfstransporten informierte sich nun die Delegation um Barbara Holzmann. „Aufgrund der bewilligten europäischen Mittel gehen die Arbeiten am Grenzübergang derzeit voran“, berichtet Bezirksvizepräsidentin Barbara Holzmann.

Am 6. August endete die Reise mit einem Festakt. „Ein Vierteljahrhundert Partnerschaft macht uns stolz, aber nicht müde. Die nächsten Meilensteine sind bereits in Arbeit“, schloss Bezirksvizepräsidentin Barbara Holzmann den Besuch ab.

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