Bezirk Schwaben unterstützt Errichtung von Pflegestützpunkt im Landkreis Aichach-Friedberg

19. Januar 2022 : Wenn Menschen Pflege brauchen, stellen sich ihnen und ihren Angehörigen einige Fragen: An wen kann ich mich jetzt wenden? Was bezahlt die Pflegekasse? Und gibt es weitere Angebote, die mir helfen können?

Beratungsangebot zum Thema Pflege startet am 1. Februar 2022

Um bei Anliegen wie diesen umfassend zu helfen und aus einer Hand zu beraten, können Landkreise und kreisfreie Städte beantragen, dass ein Pflegestützpunkt errichtet wird. Träger der Pflegestützpunkte sind neben den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie den Pflege- und Krankenkassen auch die Bezirke. Da im sogenannten „Angestelltenmodell“ die Landkreise und kreisfreien Städte die Anstellungsträger sind, bieten Pflegestützpunkte eine unabhängige Beratung. „Mit dem Pflegestützpunkt Aichach-Friedberg schaffen wir ein niederschwelliges, zentrales Beratungsangebot, das Hilfesuchende vor Ort unkompliziert, schnell und umfassend unterstützt“, sagt Bezirkstagspräsident Martin Sailer.

Ob sie einen Pflegestützpunkt errichten, entscheiden die Landkreise und kreisfreien Städte. „Im Landkreis Aichach-Friedberg werden Ratsuchende schon seit über zwanzig Jahren in der Fachstelle für pflegende Angehörige mit wichtigen Informationen rund um das Thema Pflege versorgt und individuell in ihrer besonderen Situation beraten“, betont Landrat Dr. Klaus Metzger. „Durch die künftige gemeinsame Trägerschaft des Landkreises Aichach-Friedberg, des Bezirks Schwaben und der Kranken- und Pflegekassen ist im Pflegestützpunkt eine Bündelung aller leistungserschließenden und psychosozialen Beratungsinstitutionen möglich. Dadurch können Betroffene in allen pflegerischen Belangen unmittelbar, schnell und aus einer Hand unterstützt werden.

Um den Bürgerinnen und Bürgern lange Wege zu ersparen, gibt es Beratungsbüros in Aichach, Friedberg und Mering.“. Allgemein steht bei den Pflegestützpunkten der Bedarf im Fokus: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen konkrete Lösungswege auf und beziehen dabei örtliche Angebote wie Selbsthilfegruppen oder bürgerschaftlich engagierte Personen und Gruppen ein. Dadurch können die Fragen von Hilfesuchenden künftig umfassend durch eine unabhängige Stelle beantwortet werden.

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