Umweltpreis 2026: Bezirk Schwaben zeichnet drei Projekte aus

20. April 2026: Der Bezirk Schwaben hat den Umweltpreis 2026 vergeben. Drei Initiativen aus Bedernau, Ottobeuren und Immenstadt wurden ausgezeichnet. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die Natur schützen, Artenvielfalt stärken und Wissen vermitteln.
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Umweltpreises 2026 - Foto: Niklas Gerdes

Der Bezirk Schwaben hat am 17. April den Umweltpreis 2026 verliehen. Ausgezeichnet wurden drei Projekte aus dem Unterallgäu und dem Oberallgäu. Sie erhalten jeweils 2.000 Euro.

In der Kategorie Gewässerschutz ging der Preis an die Arbeitsgruppe der Bachmuschelbetreuer im Unterallgäu. Die Ehrenamtlichen schützen seltene Bachmuscheln und ihre Lebensräume. Sie betreuen Gewässer, beobachten Bestände und greifen ein, wenn Trockenheit oder Eingriffe die Tiere gefährden.

Für den Schutz alter Obstsorten wurden der Obst- und Gartenbauverein Breitenbrunn und der Sportverein Bedernau ausgezeichnet. Sie erhalten und pflanzen historische Sorten und sichern damit einen genetischen Schatz. Neue Streuobstwiesen entstehen, das Wissen soll durch Veranstaltungen und eine Publikation weitergegeben werden.

In der dritten Kategorie wurde eine vierte Klasse der Königsegg-Grundschule in Immenstadt geehrt. Die Schülerinnen und Schüler befreien im Schlettermoos ein Hochmoor von Gehölzen. So kann sich der empfindliche Lebensraum regenerieren und wieder Artenvielfalt entstehen.

Preis für Engagement im Umwelt- und Klimaschutz

Der Umweltpreis des Bezirks Schwaben wird seit 2022 jährlich vergeben. Er zeichnet Projekte aus, die Natur und Umwelt schützen, die Biodiversität stärken und zum Klimaschutz beitragen.

Der Bezirk will damit ehrenamtliches Engagement sichtbar machen und Menschen motivieren, sich vor Ort für eine lebenswerte Umwelt einzusetzen. Insgesamt ist der Preis mit 6.000 Euro dotiert und kann in mehreren Kategorien vergeben werden.