Finanzielle Lage des Bezirks: Austausch mit Abgeordneten aus Bundes- und Landtag

13. Mai 2026: Die steigenden Ausgaben im Sozialbereich belasten den Bezirk Schwaben und die kommunale Familie. Bezirkstagspräsident Martin Sailer warb deshalb bei einem Austausch mit Bundestags- und Landtagsabgeordneten aus Schwaben um mehr Aufmerksamkeit für die Finanzlage der Bezirke.
Informationsaustausch mit Bundes- und Landtagsabgeordneten

Die finanzielle Lage des Bezirks Schwaben wird immer angespannter. Vor allem die dynamisch wachsenden Ausgaben im Sozialbereich treiben den Haushalt an seine Grenzen. Um die gesetzlichen Aufgaben weiter erfüllen zu können, steigt auch die Bezirksumlage kontinuierlich an. Dadurch geraten die Umlagezahler – also die Landkreise und kreisfreien Städte – immer stärker unter finanziellen Druck. Die steigenden Belastungen wirken sich damit auf die gesamte kommunale Ebene aus.

Vor diesem Hintergrund hatte Bezirkstagspräsident Martin Sailer Bundestags- und Landtagsabgeordnete aus Schwaben zu einem Austausch eingeladen. Sie können über gesetzliche Rahmenbedingungen Einfluss auf die Situation der Bezirke nehmen.

Ziel: Mehr Bewusstsein für die Lage der Kommunen

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie sich die finanzielle Belastung der Bezirke entwickelt und welche Folgen das für die kommunale Ebene hat. Der Austausch verlief konstruktiv, das Problembewusstsein bei den Abgeordneten sei deutlich geworden.

„Es ist wichtig, dass wir für die schwierige Lage der Bezirke sensibilisieren. Ich bin zuversichtlich, dass die Abgeordneten die Situation bei ihren Entscheidungen im Land und im Bund berücksichtigen“, sagte Martin Sailer.

Video-Statement von Martin Sailer

Im Video-Statement zieht Martin Sailer ein positives Fazit des Austauschs. Der Bezirkstagspräsident erklärt, warum es wichtig war, die Abgeordneten für die finanzielle Lage der Bezirke zu sensibilisieren – und weshalb er darauf setzt, dass die Gespräche nun Wirkung zeigen.