Nina Rugullis
Nina Rugullis studiert Kunstpädagogik an der Universität Augsburg und ist als Künstlerin tätig.
BILDUNG
Die Druckgrafiken zeigen Kulturorte, die auch eine Bildungsfunktion bekommen: Ob beim Sprachkurs oder beim Muszieren im Café. Gemeinsames Lernen macht Spaß!
Nina Rugullis (*1999) studiert Kunstpädagogik und arbeitet bevorzugt in den Medien Mixed Media, Malerei und Druckgrafik. Im Sommer 2023 erweiterte sie ihr Studium der Malerei an der Sommerakademie in Neuburg a. d. Donau. Im Rahmen von Projekt- und Studierendenausstellungen hatte sie die Gelegenheit, ihre Arbeiten im Zentrum für Kunst an der Universität Augsburg zu zeigen. Nebenher organisierte sie selbständig Ausstellungen mit musikalischer Begleitung und interaktiven Möglichkeiten, zum Beispiel im Rahmen von Workshops und Augmented Reality. Zudem war sie im Sommer 2025 in der Ausstellung „Wirklichkeiten“ im Zeughaus Augsburg vertreten.
Erlebtes in Druckgrafiken
Die Druckgrafiken von Nina Rugullis entstehen aus Skizzen sozialer Situationen. Das Zeichnen dient ihr als Werkzeug, um trotz sozialer Ängste am Geschehen teilzunehmen und gleichzeitig eine schützende Distanz zu wahren. Im langwierigen Druckprozess der Kaltnadelradierung verarbeitet sie das Erlebte künstlerisch weiter.
Die Radierung „Sprachkurs“ zeigt Individuen beim gemeinsamen Lernen. Das Werk thematisiert das „Body Doubling“: Die Anwesenheit anderer hilft hier, produktiv zu bleiben und Prokrastination durch soziale Verbindlichkeit zu überwinden. Es verdeutlicht die Verzahnung von Bildung und Sozialem.
Das Bild „Neruda“ fängt die Atmosphäre im Augsburger Kulturcafé Neruda ein. Es zeigt offene Jamsessions, die Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, Altersstufen und musikalischer Erfahrung zusammenführen und eine besondere Form der Gemeinschaft schaffen.