Regina Maria Wieser
Regina Maria Wieser lebt in Horgau und ist als freischaffende Künstlerin tätig.
SOZIALES
In den Cyanotopien verhandelt die Künstlerin auf poetische Weise existenzielle Bedürfnisse des Menschen. So stehen die Schneckengehäuse als Sinnbild des Rückzugs
und der Geborgenheit.
Regina Maria Wieser (geboren in Aalen) arbeitet als freischaffende Künstlerin. Nach ihrem Studium Fachlehramt Gestaltung (München/Augsburg) war sie bis 2020 in diesem Bereich tätig. Ihre fachlichen Qualifikationen erweiterte sie an der Akademie der Bildenden Künste München, der Universität Augsburg und der Freien Kunstakademie Augsburg. Seit 2013 ist sie in zahlreichen Ausstellungsformaten vertreten, darunter Kunsthalle Augsburg, Schlosskapelle Höchstädt, Kögelturm/SanDepot Aichach, Blaues Haus Diessen, Galerie comebeck Homburg. Auszeichnungen umfassen den Sonderpreis Fotokunst Regio Stadt Augsburg (2013) und Gildepreis Künstlergilde Ulm (2014).
Rückzugsorte im Multiversum
Regina Maria Wieser versteht ihre künstlerische Arbeit als lebendigen Dialog zwischen Sehen und Empfinden. Der schöpferische Prozess ist für sie ein Eintauchen in eine konzentrierte Stille, in der innere und äußere Welten miteinander in Resonanz treten. Ausgehend von der abstrakten Malerei konzentriert sie sich seit mehreren Jahren auf die Technik der Cyanotypie. Diese macht als fotografisch malerische Technik Sichtbarkeit durch Belichtung erfahrbar. Malerischer Strich steht in Kommunikation zum fotografischen Motiv. Wieser fasziniert das Spannungsfeld zwischen planbaren präzisen gestalteten Prozessen und unvorhersehbaren Ergebnissen. Diese Technik dient als Medium für philosophisch-poetische Fragestellungen, aus denen sich Werkserien und übergeordnete Ausstellungskonzepte entwickeln. Die ausgesuchten Werke sind aus dem Ausstellungskonzept „Rückzugsorte im Multiversum“.