Stefan Wehmeier
Stefan Wehmeier ist als freischaffender Künstler tätig. Er lebt und arbeitet in Hechenwang im Landkreis Landsberg am Lech.
UMWELT
Die Gemälde zeigen keine konkreten Landschaften, sondern suchen nach der Essenz und Idee des Berges. Es ist die malerische Annäherung an eine unberührte Natur.
Stefan Wehmeier (*1955 in Köln) studierte nach einer Lehre als Kunstschmied an der Akademie für das Graphische Gewerbe in München und arbeitet seit 1986 als freischaffender Maler, Grafiker, Keramiker und Autor. 1991 gehörte er zu den Mitbegründern des Bayerischen Künstlerhauses „Kulturwerkstatt HAUS 10" im Kloster Fürstenfeld, wo er seit 1997 die Druckwerkstatt leitet. Stipendien, Preise und Symposien begleiten sein künstlerisches Schaffen. Seit 2004 lehrt er an Akademien, darunter langjährig an der Freien Kunst Akademie Augsburg. Durch seine Lehrtätigkeit und rege Ausstellungsbeteiligung in Bayerisch-Schwaben ist Stefan Wehmeier fest in der hiesigen Kunstszene verwurzelt.
Berge als Sinnbild
Stefan Wehmeier widmet sich in seinen Arbeiten der „Idee Berg“. Es handelt sich nicht um topografische Abbilder, sondern um Berge als Sinnbild oder Chiffre. Seine Darstellungen lassen sich als Reminiszenz an eine Urform ohne menschliche Eingriffe deuten – eine Art unberührte Natur, die letztlich jedoch eine Illusion bleibt.
Die Titel wie „Okaris“, „Abseitige Route“, „Morros“ oder „Rocher de la Vierge“ unterstreichen dieses Spiel mit der Ungewissheit. Es sind Bezeichnungen, die man so auf keiner Landkarte findet und die bewusst offenlassen, ob es diese Orte wirklich gibt. Sie dienen Stefan Wehmeier als Anhaltspunkte für seine malerische Suche nach dem Sehnsuchtsbild einer unberührten Natur.