Bezirk Schwaben verleiht Architekturpreis und Denkmalpreis 2026
Im Ofenhaus auf dem Gaswerksareal in Augsburg fand am 21. Mai die diesjährige Verleihung des Architekturpreises und des Denkmalpreises 2026 statt. „Mit unseren beiden Preisen zeichnen wir Bau-Objekte aus, die ästhetisch hervorstechen, sich hervorragend in ihre Umgebung integrieren und die Werte des Bezirks Schwaben berücksichtigen: Soziales, Kultur und Umwelt“, sagte der stellvertretende Bezirkstagspräsident Peter Schiele.
Die Preisträger und Preisträgerinnen 2026
Den Architekturpreis erhielten der Palliativdienst Mittelschwaben aus Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm) für den Bau seines Palliativdienst-Gebäudes (10.000 Euro), die Gemeinde Dürrlauingen (Landkreis Günzburg) für ihre neue Kita (undotiert) und die Stadt Senden für ihre Grundschule (undotiert). Den mit 15.000 Euro dotierten ersten Denkmalpreis bekam Michaela Schütz für die denkmalpflegerische Sanierung des ehemaligen Kuratenhauses in Boos-Reichau (Landkreis Unterallgäu). Den zweiten Preis mit 10.000 Preisgeld erhielten Christian und Veronika Groß, Armin Schropp und Franziska Kreft für die Restaurierung des Klosters Mussenhausen (Markt Rettenbach, Landkreis Unterallgäu). Anerkennungspreise (undotiert) gingen an die Stadt Oettingen (Landkreis Donau-Ries) für die denkmalpflegerische Sanierung des Hotels Krone und an die Marktgemeinde Rettenbach (Landkreis Unterallgäu), die das ehemalige Fugger-Amtshaus restauriert hat.
Über den Architekturpreis und den Denkmalpreis
Der Architekturpreis würdigt herausragende bauliche Leistungen in der Baukultur, die typische regionale Strukturen enthalten beziehungsweise diese modern interpretieren. Auch soziale und ökologische Gesichtspunkte spielen bei der Preisvergabe eine große Rolle. Insgesamt 24 Bewerbungen gingen ein. Nach einer Vorauswahl besichtigte die Jury acht Objekte vor Ort. Die Jury setzt sich zusammen aus Nina Zeilhofer (Architektin), Alfons Weber (weiterer Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten, Bezirksrat), Edgar Rölz (Kulturbeauftragter Bezirk Schwaben, Bezirksrat), Christine Rietzler (Bezirksrätin), Christoph Lang (Bezirksheimatpfleger Schwaben) und Christian Mischo (Abteilungsleitung Bau, Umwelt und Energie des Bezirks Schwaben). Den Architekturpreis verlieh der Bezirk Schwaben in diesem Jahr zum vierten Mal.
Bereits seit 2002 vergibt der Bezirk Schwaben jährlich seinen Denkmalpreis für gelungene Sanierungen historischer Bauwerke. Empfehlungen für preiswürdige Objekte – in diesem Jahr 14 – erhält die Bezirksheimatpflege von den Unteren Denkmalschutzbehörden der Städte und Landkreise, Heimatpflegerinnen und -pflegern sowie vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.
Die Jury
Die Jury des Denkmalpreises setzte sich in diesem Jahr zusammen aus Christoph Lang (Bezirksheimatpfleger Schwaben), Christian Mischo (Leitung Bau, Umwelt und Energie des Bezirks Schwaben), Dr. Felix Guffler (Bezirksheimatpflege), Wibke Reimer (Leitung Kultur und Heimatpflege des Bezirks Schwaben), Silke Plösch (Bezirksheimatpflege), Edgar Rölz (Kulturbeauftragter Bezirk Schwaben, Bezirksrat), Alfons Weber (weiterer Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten, Bezirksrat), Christine Rietzler (Bezirksrätin) und Dr. Bernhard Niethammer (Referent am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und Bauforscher).