Jüdisches Kulturerbe im ländlichen Raum des 19. und 20. Jahrhunderts.
Klosterring 4
87660 Irsee
Jenseits der großen Städte entfaltete sich in Europa über Jahrhunderte ein vielfältiges jüdisches Leben. Die Tagung widmet sich diesem wenig erforschten Kapitel europäischer Geschichte. Im Fokus stehen drei Regionen – Bayerisch-Schwaben, Böhmen und die Bukowina –, die viele Gemeinsamkeiten aufweisen. Zum gemeinsamen Erbe gehören die steinernen Zeugen, aber auch literarische Zeugnisse und das Genre der „Ghettoliteratur“ sowie wirtschaftliche Netzwerke und Erinnerungskulturen. In Zeiten wachsenden Antisemitismus und gesellschaftlicher Debatten um Erinnerungskultur ist die Auseinandersetzung mit dem jüdischen Erbe im ländlichen Raum drängender denn je.
Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der Homepage der Schwabenakademie und der Homepage des Bukowina-Instituts