Jüdisches Kulturerbe im ländlichen Raum des 19. und 20. Jahrhunderts.

Die 38. Wissenschaftliche Tagung zur Geschichte und Kultur der Juden in Schwaben widmet sich dem jüdischen Kulturerbe im ländlichen Raum des 19. und 20. Jahrhunderts.
exhibition 23 wischnitz 2013 02 Herrmann Christian

Ein jüdisches Gräberfeld in Wischnitz (Polen)

Schwabenakademie Irsee
Klosterring 4
87660 Irsee
Heimatpflege für den Bezirk Schwaben, Schwabenakademie Irsee

Jenseits der großen Städte entfaltete sich in Europa über Jahrhunderte ein vielfältiges jüdisches Leben. Die Tagung widmet sich diesem wenig erforschten Kapitel europäischer Geschichte. Im Fokus stehen drei Regionen – Bayerisch-Schwaben, Böhmen und die Bukowina –, die viele Gemeinsamkeiten aufweisen. Zum gemeinsamen Erbe gehören die steinernen Zeugen, aber auch literarische Zeugnisse und das Genre der „Ghettoliteratur“ sowie wirtschaftliche Netzwerke und Erinnerungskulturen. In Zeiten wachsenden Antisemitismus und gesellschaftlicher Debatten um Erinnerungskultur ist die Auseinandersetzung mit dem jüdischen Erbe im ländlichen Raum drängender denn je.

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der Homepage der Schwabenakademie und der Homepage des Bukowina-Instituts