Zum Welttag der Suizidprävention: Krisendienst Schwaben hilft rund um die Uhr
Der Krisendienst unterstützt bei unterschiedlichen psychischen Belastungen. Dazu gehören etwa Ängste, Konflikte, Überforderung oder andere persönliche Krisen. Auch bei Suizidgedanken können sich Betroffene und ihre Angehörigen jederzeit an die Hotline wenden.
Die Fachkräfte aus Psychologie, Psychiatrie und Sozialpädagogik beraten telefonisch und vermitteln bei Bedarf weitere Unterstützung. Das Angebot ist anonym möglich. Eine Krankenkassenkarte oder die Nennung des Namens sind nicht erforderlich. Die Beratung steht in mehr als 120 Sprachen und in Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung.
Reicht ein Telefongespräch nicht aus, können mobile Teams zu den Hilfesuchenden kommen. In Schwaben sind sie in der Regel innerhalb einer Stunde vor Ort.
Warnsignale ernst nehmen
Der Welttag der Suizidprävention am 10. September lenkt den Blick auf Menschen in besonders schweren Krisen. Rückzug von Familie und Freunden, Veränderungen bei Stimmung, Schlaf oder Verhalten oder eine deutliche Verschlechterung des psychischen Zustands können Warnsignale sein.
Wer sich um einen Menschen sorgt, sollte Veränderungen ansprechen und Unterstützung anbieten. Ein offenes Gespräch kann entlasten. Angehörige müssen eine Krise nicht allein bewältigen. Auch sie können sich an den Krisendienst wenden und beraten lassen.
Über den Krisendienst
Der Krisendienst Schwaben ist Teil der Krisendienste Bayern und arbeitet eng mit Beratungsstellen, Kliniken, Behörden, Ämtern und der Polizei zusammen. So können die Fachkräfte bei Bedarf schnell weitere passende Hilfen vermitteln.
Die Leitstelle in Augsburg betreiben die Bezirkskliniken Schwaben. Der Freistaat Bayern finanziert die Leitstelle, die bayerischen Bezirke tragen die Kosten für die mobilen Teams. Diese stellen Fachdienste der freien Wohlfahrtspflege, darunter Caritas und Diakonie.
Krisendienst Schwaben: Die kostenlose Hotline 0800 / 655 30 00 ist rund um die Uhr erreichbar. Ein Dolmetscherdienst ermöglicht die Beratung in 120 Sprachen sowie in Deutscher Gebärdensprache.
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