Auszeichnung für gelebte Solidarität: Ukrainische Partnerregion würdigt das Engagement des Bezirks Schwaben
Gemeinsam mit Dr. Katharina Haberkorn vom Europabüro des Bezirks Schwaben besuchte Martin Sailer Ende Mai den rumänischen Kreis Suceava und den ukrainischen Oblast Tscherniwzi. Dort nahm er die Auszeichnung „Dank der Bukowina“ entgegen. „Ich habe Menschen getroffen, die trotz Krieg, Verlusten und Unsicherheit unglaubliche Stärke und Zuversicht zeigen“, sagt Sailer. Die Ehrung sei Anerkennung für die Solidarität vieler Menschen in Schwaben.
Seit 2022 haben der Bezirk Schwaben und seine Partner rund 410 Tonnen Hilfsgüter im Wert von 2,1 Millionen Euro in die Ukraine geliefert.
Schulen, Veteranen und Krankenhäuser
Bei seinem Besuch informierte sich Sailer über laufende Projekte. Zwei Schulen im Gebiet Tscherniwzi wurden mit Solaranlagen und Batteriespeichern ausgestattet, um den Unterricht auch bei Stromausfällen zu sichern.
Für das Veteranenprojekt „Stärke des Geistes“ stellte der Bezirk einen Kleinbus bereit. Zudem erhielt das Veteranenkrankenhaus in Waschkiwzi bereits 2023 ein Röntgengerät, mit dem nach Angaben der Klinik inzwischen mehr als 4.200 Patientinnen und Patienten untersucht wurden. Auch Pflegebetten und weitere medizinische Hilfsmittel wurden geliefert.
Partnerschaft mit Zukunft
Die Zusammenarbeit zwischen Schwaben, dem rumänischen Kreis Suceava und dem ukrainischen Oblast Tscherniwzi besteht seit 1997. Neben der humanitären Hilfe sind weitere Projekte geplant, darunter Fachaustausche im Gesundheitsbereich, Schülerbegegnungen und Jugendprojekte.
Unterstützt wird die Partnerschaft vom Hilfswerk Schwaben-Bukowina e.V., das seit vielen Jahren dafür sorgt, dass Hilfsgüter und Spenden zuverlässig in der Region ankommen.